Gerade Fassaden entstehen nicht erst am Computer, sondern vor allem durch Kamerastandpunkt, waagerechte Ausrichtung und eine bewusste Wahl der Brennweite. Wer Gebäude von unten nach oben fotografiert, kippt die Sensorebene und erzeugt stürzende Linien. Das lässt Türme, Häuserfronten und Innenräume schnell schief wirken. Für saubere Architekturfotos sind drei Dinge entscheidend. Die Kamera muss möglichst gerade stehen. Vertikale Kanten brauchen Platz im Bild. Perspektivkorrekturen sollten erst nach einer Objektivkorrektur erfolgen. Das gilt für Spiegelreflexkameras, spiegellose Systeme und Smartphones. Wer zusätzlich Komposition in der Fotografie, führende Linien und geeignete Objektive berücksichtigt, reduziert Fehler bereits bei der Aufnahme.
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