Galaxy Z Fold 7 im Fototest
Galaxy Z Fold 7 im Fototest, Foto illustrativ: Pixabay / Lizenz: Pixabay

Samsungs teuerstes Smartphone kostet 2.099 Euro. Es setzt auf ein faltbares Design und Galaxy AI. Die Erwartungen sind hoch. Besonders bei der Kamera. Über den Jahreswechsel stand das Galaxy Z Fold 7 im Praxistest. Der Fokus lag auf Fotografie, Verarbeitung und KI-Funktionen. Samsung hat seine Fold-Reihe technisch weiterentwickelt. Displays wurden flexibler. Scharniere stabiler. Die Wärmeverteilung verbessert. Dennoch bleibt das Gerät ein Luxusprodukt. Aus fotografischer Sicht sind Kompromisse sichtbar, wie sie auch im Beitrag über Smartphones und professionelle Fotografie thematisiert werden.

Inhaltsverzeichnis

Verarbeitung und Ergonomie des Galaxy Z Fold 7

Das Galaxy Z Fold 7 misst zusammengeklappt 158,4 × 72,6 × 8,9 mm und wiegt 215 Gramm. Damit liegt es nahe am Galaxy S25 Ultra mit 162,8 × 77,6 × 8,2 mm und 218 g. Es ist etwas leichter und schmaler. Allerdings minimal dicker.

Aufgefaltet ist es nur 4,2 mm tief. Außen arbeitet ein 6,5-Zoll-Display. Innen ein 8-Zoll-Panel. Das ist technisch auffällig dünn. Gleichzeitig wurde der Digitizer entfernt. Das Fold 7 unterstützt keinen S Pen mehr. Für Fotografen ist das relevant. Präzise Anpassungen in Lightroom oder Maskierungen per Stift entfallen. Auch beim Zeichnen mit Galaxy AI fehlt diese Option.

Im geschlossenen Zustand ist die Bedienung anspruchsvoll. Selbst mit großen Händen sind obere Displaybereiche schwer erreichbar. Aufgeklappt empfiehlt sich die Nutzung mit zwei Händen. Das Gewicht bleibt dabei moderat. Das Scharnier wirkt stabil. Trotzdem bleibt das Gefühl eines zweigeteilten Smartphones. Wer sich intensiver mit der Entwicklung der Kamera-Technologie beschäftigt, erkennt hier die konsequente Miniaturisierung.

Kamerasystem im Vergleich mit Galaxy S26 Ultra

Samsung verbaut im Galaxy Z Fold 7 drei Kameras. Das S26 Ultra bietet vier Module. Die Unterschiede sind messbar.

Technische Daten im Überblick

Modell Hauptkamera Ultraweitwinkel Tele 3x Tele 5x
Galaxy Z Fold 7 200 MP, 1/1,3 Zoll, 24mm, f/1.7 12 MP, 1/2,55 Zoll, 13mm, f/2.2 10 MP, 1/3,94 Zoll, 67mm, f/2.4
Galaxy S26 Ultra 200 MP, 1/1,3 Zoll, 24mm, f/1.4 50 MP, 1/2,5 Zoll, f/1.9 10 MP, 1/3,94 Zoll, 67mm, f/2.4 50 MP, 1/2,52 Zoll, 111mm, f/2.8

Das S26 Ultra kombiniert 200 MP Hauptkamera, 50 MP Ultraweitwinkel, 50 MP Periskoptele und 10 MP Telekamera. Das Fold 7 nutzt ebenfalls 200 MP, ergänzt um 12 MP Ultraweitwinkel und 10 MP Tele mit 3-fach-Zoom. Ein 5-fach-Tele fehlt vollständig.

Trotzdem liefert das Trio solide Resultate. Besonders bei wenig Licht entstehen brauchbare Bilder aus der Hand. Die Farbabstimmung ist konsistent. Diese Einheitlichkeit fehlt oft bei günstigeren Geräten. Technisch ordnet sich das Gerät damit in die aktuelle Diskussion um KI in der Fotografie ein.

Samsung Galaxy Z Fold 7 Test Deutsch – Kamera, Galaxy AI und Vergleich zum S26 Ultra:

Film: YouTube / Kanal Smartphone Test

Fotopraxis und Galaxy AI Funktionen

Beim Fotografieren blieb das Gerät meist geschlossen. Der große Innenbildschirm bietet zwar eine bessere Vorschau. In der Praxis wurde er kaum genutzt. Das Faltkonzept erlaubt theoretisch eine Nutzung als improvisiertes Stativ. Die Winkeleinstellung ist jedoch empfindlich. Wird es zu weit geöffnet, wechselt die Anzeige auf das Innendisplay.

Die hervorstehende Kameraeinheit beeinflusst den Alltag. Das Smartphone liegt nicht plan auf dem Tisch. Staub sammelt sich schnell. Beim Herausziehen aus der Hosentasche werden die Linsen häufig berührt.

Galaxy AI war ein weiterer Testpunkt. Zeichnen auf dem großen Display ist möglich. Ohne S Pen bleibt die Präzision eingeschränkt. Die Hardware limitiert hier die Anwendung.

Weitere technische Details bietet Samsung auf seiner offiziellen Website unter
https://www.samsung.com/de/smartphones/galaxy-z-fold/

Das Galaxy Z Fold 7 zeigt technische Fortschritte bei Bauform und Display. Im Kamerabereich bleibt es hinter dem S26 Ultra zurück. Die 200-MP-Hauptkamera liefert starke Resultate. Zusätzliche Sensoren fehlen. Damit positioniert sich das Gerät klar als Premium-Foldable mit fotografischen Kompromissen.

FAQ

Wie viel kostet das Galaxy Z Fold 7?

Die unverbindliche Preisempfehlung für das Galaxy Z Fold 7 liegt bei 2.099 Euro.

Welche Kameras bietet das Galaxy Z Fold 7?

Das Gerät verfügt über eine 200-MP-Hauptkamera, einen 12-MP-Ultraweitwinkel und ein 10-MP-Teleobjektiv mit 3-fach-Zoom.

Unterstützt das Galaxy Z Fold 7 einen S Pen?

Nein, das Galaxy Z Fold 7 unterstützt keinen S Pen, da der Digitizer entfernt wurde.

Wie groß und schwer ist das Galaxy Z Fold 7?

Zusammengeklappt misst es 158,4 × 72,6 × 8,9 mm und wiegt 215 Gramm. Aufgefaltet beträgt die Tiefe 4,2 mm.

Wie unterscheidet sich das Kamerasystem vom Galaxy S26 Ultra?

Das Galaxy S26 Ultra bietet zusätzlich einen 50-MP-Ultraweitwinkel und ein 50-MP-Periskoptele mit 5-fach-Zoom, wodurch es insgesamt vier Kameramodule besitzt.

Wie schlägt sich das Galaxy Z Fold 7 bei schlechten Lichtverhältnissen?

Besonders bei wenig Licht entstehen aus der Hand brauchbare Bilder mit konsistenter Farbabstimmung über alle drei Kameras hinweg.

Quelle: Photografix Magazin, SN2 WORLD