Eine passende Blitzlampe verhindert ausgefressene Gesichter, harte Stirnreflexe und dunkle Hintergründe, wenn sie zur Kamera, zum Motivabstand und zur Arbeitsweise des Fotografen passt. Entscheidend sind nicht nur Leitzahl und Preis, sondern TTL-Messung, High-Speed-Synchronisation, Schwenkkopf, Funksteuerung und eine fein regelbare Blitzleistung. Wer in Berlin, Hamburg, München oder auf Reisen mit Aufsteckblitz fotografiert, sollte vor dem Kauf die Blitzsynchronzeit der Kamera prüfen und die Leistung nicht blind nach der höchsten Zahl auswählen. Für Porträts lohnt auch der Blick auf passende Brennweiten, etwa bei der Wahl eines Porträtobjektivs für natürliches Licht und Blitz. Bei dunklen Innenräumen hilft zusätzlich Wissen über scharfe Fotos bei wenig Licht. Wer eine neue Ausrüstung plant, sollte außerdem die Unterschiede zwischen APS-C und Vollformat kennen. Der häufigste Fehler entsteht durch zu viel direktes Licht aus kurzer Entfernung. Das führt zu weißen Flächen ohne Zeichnung. Eine gute Blitzwahl beginnt deshalb mit der Frage, ob das Gerät TTL zuverlässig unterstützt, ob der Kopf zur Decke drehbar ist und ob die Leistung in kleinen Stufen reduziert werden kann.

